Margarete Kegelmann

Margarete Kegelmann Margarete Kegelmann

Margarete Kegelmann

Bildhauerin · Jahrgang 1964

  • 2011
    Atelier & Kunstschule „Wimpfen am Berg“ bei Nik Golder
  • 2012–2015
    Ausbildung am IBBK Bochum bei Andrzej Irzykowski
  • 2015
    Meisterklasse bei Andrzej Irzykowski
  • IBBK
    „Institut für Ausbildung in Bildender Kunst und Kunsttherapie“ Bochum, Fachbereich Bildhauerei

Die Großeicholzheimer Künstlerin Margarete Kegelmann verwandelt Steinblöcke in ausdrucksstarke Skulpturen.

Ihre Leidenschaft für die Steinbildhauerei entdeckte die Erzieherin Ende der 1990er Jahre. Sie ging bei Nik Golder in die Lehre und absolvierte eine berufsbegleitende Ausbildung am IBKK Bochum bei Andrzej Irzykowski. Heute arbeitet sie mit verschiedenen Gesteinsarten wie Kalkstein, Sandstein Alabaster und Marmor.

Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht der Mensch und der Ausdruck von Gesichtern und Haltungen. Dabei lässt sie sich stark vom jeweiligen Stein leiten, dessen Form und Eigenschaften den Entstehungsprozess mitbestimmen. Kegelmann beschreibt ihre Arbeitsweise als „Tanzen um den Stein“: Beobachten, überdenken, stetiger Wechsel von der Innen- zu Außensicht, anpassen und Schritt für Schritt die Figur aus dem Material herausarbeiten.

Dabei geht es nicht primär um eine naturgetreue Darstellung. Das eigentliche Modell der Arbeiten bleibt immer die Idee, Wahrnehmung, der Gedanke selbst.

Ihre Skulpturen entstehen oft über lange Zeiträume und sind so das Ergebnis eines Dialogs zwischen künstlerischer Idee und Material.

Ab dem 12. September zeigt sie eine Auswahl ihrer Werke in der Galerie Fürwahr in Walldürn.

„Margarete Kegelmann bearbeitet den Stein mit dem Blick fürs Detail, ohne sich im Detail zu verlieren. Immer geht es um die gesamte Skulptur, das Wesen der Figur und am Ende das Wesen dessen, was sie erschafft.“